Freitag, 22. Dezember 2017

Rezension: Verliebt und zugeschneit von Ellen McCoy

Verliebt und zugeschneit - 
Alaska wider Willen 2

Autorin: Ellen McCoy
erschienen Oktober 2017
ISBN: 978-3-7438-3760-7
Bookrix
©
gefühlsgeladenes Weihnachtsabenteuer im Schnee

Um sich darüber klar zu werden, was sie im Leben möchte, verbringt Sarah Weihnachten allein in Alaska. Doch bereits das Wetter stellt die Kalifornierin vor unerwartete Herausforderungen. Zum Glück eilt ihr ihr vorübergehender Nachbar Tom zur Hilfe – und sendet dabei sehr widersprüchliche Signale...

Ich hatte das Buch vor kurzem gekauft und als ich es nun auf meinem Reader sah, spontan beschlossen, es direkt zu lesen. Irgendwann im ersten Drittel dämmerte mir, dass es sich hierbei vielleicht nicht um den ersten Band handelt. Es wurde mehrfach auf vergangene Ereignisse hingedeutet, als könnte man diese kennen - letztlich war es für das Verständnis der aktuellen Geschichte nicht schlimm, denn diese ist in sich abgeschlossen. Ich weiß nun halt bereits, welche zwei Charaktere im ersten Band zueinander gefunden haben. Dabei kam auch Tom, der mit den Protagonisten in Verbindung stand, bereits in Teil 1 Unsäglich verliebt vor.

Der Ausgang des Buches ist wenig überraschend. Doch bis dahin erwartet den Leser Sarahs weißes Winterabenteuer mit etlichen Überraschungen und einem emotionalen Auf und Ab.
Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen. Beide Figuren waren mir schnell sympathisch. Ihr Handeln ist dank der wechselnden personalen Sicht nachvollziehbar geschildert. Es gibt spaßige Szenen, besinnliche Momente, ein wenig prickelnde Erotik und einige rührende Augenblicke, die mir die Tränen in die Augen getrieben haben.
Die Charaktere machen es sich so schwer, dass man einfach mitleiden und mithoffen muss, dass sie sich für den richtigen Weg entscheiden.

Die winterliche Atmosphäre Alaskas hat mich nun auch ein wenig auf Weihnachten eingestimmt, auch wenn es hierzulande ja eher nicht sehr weiß werden wird.

Fazit
Ein romantischer Weihnachtsroman mit sympathischen Figuren, die sich das Leben unnötig schwer machen. Dank des flüssigen, bildhaften Schreibstils lässt sich die teils witzige, aber durchweg emotionsgeladene Geschichte zügig lesen. Band 1 muss ich nun natürlich auch noch nachholen. 



Ellen McCoy schreibt als Elvira Zeißler:

http://bambinis-buecherzauber.blogspot.de/2014/06/rezension-stern-der-macht-herzensglut.html    http://bambinis-buecherzauber.blogspot.de/2016/03/rezension-pfand-der-traume-edingaard-1.html    http://bambinis-buecherzauber.blogspot.de/2015/05/rezension-echte-manner-kussen-besser.html

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